Bilderstrecken
Reden & Videos
Kleine Anfragen
PARKS-RANGE
Grün vor Beton! Gemeinwohl statt Privatinteresse

Wer oder was ist die Parks-Range?

 

Als Parks-Range wird der unbewohnte und derzeit abgesperrte große südliche Teil meines Wahlkreises zwischen Landweg/Réaumurstraße und Stadtgrenze/ehemaliger Berliner Mauer bezeichnet. Bis 1994 unterhielten die in Berlin stationierten amerikanischen Militärs hier eine Betriebs- und Übungsfläche, sie gaben dem Areal den Namen "Parks-Range". Seit 1994 liegt das Gelände brach und es hat sich ein vielfältiges und artenreiches natürliches Leben auf dem großen umzäunten Areal entwickelt, gleichsam eines Biotops. Administrativ gehört das Grundstück der Vivico Real Estate GmbH – ein Unternehmen, das bis Ende 2007 im Besitz des Staates (Bundeseisenbahnvermögen) war, danach aber komplett an einen privaten Investor verkauft wurde.

 

Und nun?

 

Entsprechend den Planungen des privaten Investors sollen auf dem Areal mehrgeschossige Wohneinheiten und ein Golfplatz entstehen. Auf diese Weise müsste das gewachsene natürliche Leben Neubauten und Gebietsumwandlungen weichen.

 

Ansatz der SPD Berlin-Südwest

 

Wir als Südwest-SPD sehen die Planungen des Investors kritisch und fordern einen Erhalt des natürlichen Lebens auf dem Areal und eine Öffnung des Geländes als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung. Damit befinden wir uns im Einklang mit den Planungszielen des Landschaftsprogramms (LaPro) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, wie sie seit 1994 für dieses Gebiet unverändert fortgeschrieben wurden: Naturhaushalt/Umweltschutz, Biotop- und Artenschutz, Landschaftsbild und Erholung und Freiraumnutzung. Wir wollen keine Wohnraumbebauung, sondern einen Landschaftspark Licherfelde-Süd. Auf diese Weise knüpfen wir an große Teile des Berliner Mauerwegs an, entlang dessen ein breites grünes Band vor allem im Norden Berlins und in der Innenstadt als Naturschutzgebiet unter Schutz gestellt wurde. Etwaige Luxetablissements würden keine Durchmischung, sondern ein zu starkes Gefälle zur sozial belasteten Thermometersiedlung auf der anderen Straßenseite bedeuten. Es wäre zu befürchten, dass durch besonders zahlungskräftige Kundschaft im Golfplatzbereich auch das Mietniveau im Lichterfelder Süden beeinflusst würde. Zudem sind Siedlungen wie die Thermometersiedlung (oder auch das Märkische Viertel in Reinickendorf oder die High-Deck-Siedlung oder die Gropiusstadt in Neukölln) dringend der natürlichen Freiraume bedürftig, um für Entspannung und Erholung in angespannten und verdichteten Nachbarschaften zu sorgen. In den 60er und 70er Jahren hatte man keine anderen räumlichen Optionen und musste diese Grosswohnsiedlungen auf engstem Raum nahe der Mauer bauen. Durch einen Landschaftspark Lichterfelde-Süd entsteht auch ein Naturerfahrungs- und -erlebnisraum, indem Kinder und Jugendliche die Natur mit allen Sinnen erleben und erfahren können. Bis jetzt besteht eine solche Möglichkeit leider nicht.

MITMACHEN!
Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd

Als Abgeordnete der SPD für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf unterstütze ich die Realisierung eines Landschaftsparks Lichterfelde Süd voll und ganz. Hierzu engagiere ich mich im Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd, dessen Ziele die Erhaltung des Naturraumes, die Einrichtung und Gestaltung eines Landschaftsparkes sowie genossenschaftlich-generationsübergreifender Wohnungsbau an den Rändern der bestehenden Straßen (Landweg/Réaumurstr.) sind. Ausführlichere Informationen finden Sie im Propositionspapier des Aktionsbündnisses Landschaftspark Lichterfelde Süd (884 kB).

Innerhalb der SPD Berlin-Südwest hat sich ferner der AK ParksRange konstituiert, Sie sind jederzeit eingeladen, mitzumachen. Sofern feste Termine eingeplant sind, finden Sie diese in der Spalte rechts.

 
© 2012 www.jungmoderator.de
X
DIREKTEINSTIEG
SchlagworteOrteGremien
  Strom
  Umwelt
  Wasser
  Wohnen