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AKTUELLE MELDUNG VOM 21.11.2012
Bundes-SPD fordert die Einführung von Marktwächtern - was genau steckt dahinter?

Die Liberalisierung der Marktstrukturen in den vergangenen Jahrzehnten hat die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher enorm verändert. Das Produktangebot ist oft schier unendlich groß, immer mehr Dienstleistungen werden an den Verbraucher ausgelagert, die Überforderung wächst parallel zu den daraus resultierenden Vorteilen.
Wer aber hilf den Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei, wirklich "mündige" Kunden zu sein, wie es oft so schön gefordert und auch erwartet wird?
Genau hier setzt das Marktwächterkonzept der SPD-Bundestagsfraktion an, die damit die Verbraucherinteressen gegenüber den Anbietern vor allem in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Energie, Gesundeit und Digitale Welt stärken möchte.

 

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Doch wie genau soll das geschehen?

Das SPD-Konzept sieht vor, die Verbraucherorganisationen, die auf vielen Feldern bereits heute sehr gute Arbeit leisten, finanziell deutlich zu stärken und so zu zivilgesellschaftlichen Marktwächtern aufzubauen, die Märkte aus Verbrauchersicht beobachten, unlautere Praktiken aufspüren, Hinweise systematisch erfassen und Missstände an die Aufsicht weitergeben.
Ein ganz zenrales Element dabei soll die Möglichkeit sein, als allerletztes Mittel im Umgang mit den Produktanbietern, Verbraucherinteressen im Notfall auch mit Hilfe von Abmahnungen und Sammelklagen kollektiv durchzusetzen.

Dabei sind die Marktwächter nicht als "Gegner" der Anbieter gedacht. Im Gegenteil: Im besten Falle fungiert der Marktwächter als Sprachrohr für die Verbraucher und macht dem Anbieter deutlich, an welcher Stelle Verbesserungen im Angebot notwendig sind, um die Zufriedenheit der Kunden langfristig zu gewährleisten.

Denn der Markt muss verbraucherkonform sein, nicht der Verbraucher marktkonform!

Mehr über die Arbeit der SPD-Bundestagsfraktion erfahren Sie hier:

 

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