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AKTUELLE MELDUNG VOM 21.05.2012
Neuausrichtung des Berliner Beirates für Naturschutz und Landschaftspflege bedeutet keine Verminderung der Stellung von in Naturschutzfragen besonders ausgewiesenen Fachexperten, sondern genau das Gegenteil

Irene Köhne (MdA, SPD) erhielt eine klare Antwort von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

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Der Berliner Beirat für Naturschutz und Landschaftspflege, der insbesondere auch Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, in landschaftsplanerischen und naturschutzrelevanten Fragen berät, wird in seiner Zusammensetzung geringfügig neu ausgerichtet. An der Stellung der in Naturschutzfragen besonders ausgewiesenen Fachexperten wird dabei allerdings nicht gerüttelt, sondern ganz im Gegenteil: Die Verwaltung spricht davon, dass Vertreterinnen und Vertreter dieser Fachgruppe in Zukunft sogar "verstärkt benannt" werden sollen.

Nicht mehr benannt werden zukünftig hingegen Vertreterinnen und Vertreter kommerzieller Planungsbüros. Diese Neuausrichtung begrüßt Irene Köhne, Mitglied des Vorstandes des Stadtentwicklungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, ausdrücklich: "Es ist doch klar, dass jemand, der in der Privatwirtschaft tätig ist, immer auch von den Interessen seiner Auftraggeber beeinflusst wird. Dies trifft umso mehr zu, wenn Aufträge eines Investors vorliegen, der Wohnbebauung zu großen Teilen auf landschaftsschutzwürdigem Gelände vorsieht."

Aktuell wird über mehrere Neubenennungen für den Beirat verhandelt, darunter überwiegen die Vertreterinnen und Vertreter von gemeinnützigen Naturschutzorganisationen deutlich. Überdies ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auch bemüht, zwei Vertreter aus der universitären Forschung zu gewinnen.

 
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