Bilderstrecken
Reden & Videos
Kleine Anfragen
AKTUELLE MELDUNG VOM 24.04.2012
Der 3. Verbrauchermonitor Berlin ist da

Wie bereits in den Jahren 2009 und 2010 hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auch für 2011 mit Hilfe einer repräsentativen Umfrage einen Verbrauchermonitor erstellt. Dieser soll einen Einblick in den verbraucherpolitischen Alltag der Berliner Bürger geben. Wie sieht es mit dem Vertrauen der Berliner in den Verbraucherschutz aus? Welche Themen stellen sich für die Verbraucher in ihrem Alltag als die wichtigsten dar, wo wird am meisten Handlungsbedarf gesehen?

 

Jetzt auf Facebook teilen

 

Am vergangenen Freitag wurden nun die zentralen Ergebnisse bei einem Pressegespräch in der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz vorgestellt.
Das Verbrauchervertrauen der Berliner bewegt sich laut GfK dabei, wie auch bereits in den Jahren davor, auf einem guten mittleren Niveau. Etwas gewachsen ist das Vertrauen in die Produktsicherheit, gesunken dagegen das Vertrauen in Bezug auf die Sicherheit von Lebensmitteln.
Irene Köhne dazu: „Leider ist es nicht möglich, auf der Grundlage des Verbrauchervertrauens Rückschlüsse auf das Aufklärungsniveau der befragten Personen zu schließen. Ziel jeder Verbraucherpolitik muss der aufgeklärte, kritische Verbraucher sein. Dieser kann sich am Ende sogar durch ein geringeres Verbrauchervertrauen auszeichnen, schließlich ist und bleibt er kritisch. Hohes Vertrauen könnte im ungünstigsten Fall also auch auf geringe Aufklärung schließen lassen. Dies sollte man als Verbraucherpolitikerin im Hinterkopf behalten“
Schwerpunkt der Befragung waren dieses Mal die Themen Energie, Wohnen und Mieten in Berlin. Hier zeigte sich die größte Unzufriedenheit beim Thema Nebenkosten. Zum einen macht deren hoher Anstieg vielen Mietern zu schaffen, zum anderen werden von den Befragten Schwierigkeiten beim Verständnis der Nebenkostenabrechnung genannt. Vor allem für gering Deutsch sprechende Mieter ist das ein Problem. Dieser Gruppe fehlen ebenso in verstärktem Maße die Mittel zur Selbsthilfe bei Problemen und Auseinandersetzungen mit dem Vermieter. „Das zeigt, wie wichtig das Konzept des aufsuchenden Verbraucherschutzes für Migranten der Verbraucherzentrale Berlin ist, für das wir im kommenden Haushalt zusätzliche Mittel eingestellt haben.“, so Irene Köhne.
Die steigenden Wohn- und Nebenkosten gehören neben den Feldern Ernährung/Lebensmittel, Internet und Finanzen auch zu den Bereichen, bei denen die Berliner Bürger den größten Handlungsbedarf im Verbraucherschutz sehen. Gewünscht wir gerade für Lebensmittel eine klar verständliche und transparente Kennzeichnung – ein weiteres Argument für die Lebensmittelampel!

 

Klicken Sie hier für weitere Informationen...

 
X
DIREKTEINSTIEG
SchlagworteOrteGremien
  Strom
  Umwelt
  Wasser
  Wohnen