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"Ein Meilenstein für die Stadtentwicklung"

Straßenbahnverbindung zum Hauptbahnhof und ans Regierungsviertel geht an den Start

 

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Um 6.43 Uhr ab Hackescher Markt - bzw. um 7.20 Uhr in der Gegenrichtung ab Hauptbahnhof - war es heute Morgen soweit: Die Straßenbahnlinie M5 befuhr zum ersten Mal den neuen Straßenbahnstreckenabschnitt zwischen Naturkundemuseum und Alt-Moabit mit Halt am Invalidenpark (Bundesverkehrsministerium) und am neuen Hauptbahnhof. Die Wendeschleife mit mehreren Betriebsgleisen befindet sich auf dem ehemaligen Südgelände des ehemaligen Landeslabors Berlin-Brandenburg - also an der Stelle, wo zu Westberliner Zeiten einst Wildgänse hausten und Schweine grunzten. Mit der Straßenbahnlinie M5 besteht damit nun alle 10 Minuten eine Direktverbindung vom Hauptbahnhof in die nördliche Spandauer Vorstadt und in den nördlichen Friedrichshain. Doch damit nicht genug: Im kommenden Jahr sollen auch die Linien M8 und M10 bis zum Hauptbahnhof verlängert werden, sodass ein noch dichterer Takt auf der neuen Strecke besteht und Direktverbindungen auch zum Prenzlauer Berg und ins Scheunenviertel geschaffen werden.

"Die Tramverlängerung ist ein Meilenstein für die Stadtentwicklung und besonders auch für Touristen eine Erleichterung", so Irene Köhne (SPD), Abgeordnete und Vorstandsmitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt im Berliner Abgeordnetenhaus. Auch in Zukunft, so die Abgeordnete, ginge es darum, noch mehr Verkehrsteilnehmer zu einem Umsteigen von der Straße auf die Schiene zu bewegen. Erörtert wird politisch so beispielsweise eine Weiterführung der neuen Straßenbahnstrecke von der jetzigen Wendestelle zum U-Bahnhof Turmstraße beziehungsweise - und das doch eher unwahrscheinlich - noch weiter bis zum S-Bahnhof Jungfernheide.

Seit der Wiedervereinigung markiert die heutige Inbetriebnahme das dritte erfolgreiche Ende eines "Ost-West-Straßenbahnprojektes": Bereits in den 1990er Jahren war der Streckenast über die Bornholmer Brücke bis zum Virchow-Klinikum in Wedding eröffnet worden, zur Jahrtausendwende folgte eine Weiterführung des Netzes über die Warschauer Brücke und damit Schaffung eines Umsteigepunktes zur U-Bahn-Linie U1.

 
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