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AKTUELLE MELDUNG VOM 13.11.2014
Irene Köhne beim Netzwerktreffen für Verbraucherbildung

Wichtig finden Verbraucherbildung im Grunde alle - in der Theorie! Aber wenn es darum geht, ihr einen angemessenen Platz in unseren Bildungseinrichtungen zukommen zu lassen, lässt das Engagement und die Begeisterung bei vielen schnell nach. Allerdings gibt es Akteure, die sich seit Jahren unermüdlich für dieses Thema einsetzen, dass doch in der politischen Wahrnehmung so oft untergeht. Zu diesen Akteuren zählt an vorderster Front die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz, 2010 gegründet vom Verbraucherzentrale Bundesverband und seinen Mitgliedsorganisationen.

 

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Ihr erklärtes Ziel, die Verbraucherarbeit in Deutschland zu stärken, will sie vor allem auch durch die verbindliche Etablierung der Verbraucherbildung in den Lehrplänen aller 16 deutschen Bundesländer voran treiben, denn "Verbraucherbildung kann in der heutigen Konsumgesellschaft nicht früh genug beginnen und sollte zum Standard einer jeden schulischen Ausbildung werden".
Diesem Zweck dienen die mittlerweile fest etablierten und gewachsenen Netzwerktreffen für Verbraucherbildung, die in regelmäßigen Abständen alle wichtigen Akteure zusammenbringen um so den Austausch und die zukünftige Zielsetzung zu ermöglichen.

Dabei zeigte sich: Einiges wurde in den vergangenen Jahren bereits erreicht, die Thematik steht mittlerweile in der Mehrheit der Bundesländer auf der Tagesordnung - wobei eine ganz konkrete Umsetzung meist noch auf sich warten lässt. "Berlin nimmt hier mal wieder beim Verbraucherschutz eine Vorreiterrolle ein", so Irene Köhne. "Die zuständige Senatsverwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre in den vergangenen Jahren einen Rahmenlehrplan entwickelt, der ab 2015 verbindlich für alle weiterführenden Schulen Berlins gelten wird. Wir orientieren uns dabei am sogenannten Kompetenzmodell. Das heißt, es sollen eher Fähigkeiten statt konkrete Inhalte vermittelt werden. Das ist wichtig, denn die Inhalte ändern sich in der heutigen Konsumgesellschaft rasend schnell. Wenn ich weiß, wie ich damit umzugehen habe, hilft mir das am Ende mehr."
Irene Köhne spricht sich gemeinsam mit der Staatssekretärin für Verbraucherschutz Sabine Toepfer-Kataw auf dem Podium des Netzwerktreffens für eine Art der Umsetzung des neu entwickelten Lehrplans aus, die Verbraucherbildung in allen Fächern "mitdenkt". "Wir brachen im Grunde ein Verbraucherbildungsmainstreaming - das Thema muss immer mitgedacht werden!"
Das Netzwerktreffen endete mit dem konkreten Auftrag an die Stiftung, ein Projekt ins Leben zu rufen, dass Lernbausteine entwickelt und den Lehrkräften zur Verfügung stellt. Denn am Ende wird über Erfolg oder Misserfolg der Verbraucherbildung an Berliner Schulen der Einsatz der Lehrkräfte entscheiden, die entsprechend fortgebildet werden müssen. Ein weiter Weg, der gerade erst begonnen hat!

 
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