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AKTUELLE MELDUNG VOM 09.10.2014
Bebauung der "Parks Range": Irene Köhne trifft sich mit Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz

In einem Gespräch in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt informierte sich die Abgeordnete Irene Köhne (SPD) über die aktuellen städtebaulichen Planungen zum Gelände der "Parks Range" in Lichterfelde Süd. Dem Staatssekretär schilderte die Abgeordnete dabei ihre Bedenken, die sie mit Blick auf eine verträgliche Sozialstruktur im Zusammenhang mit der nördlich gelegenen Thermometersiedlung hat.

 

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In einem Gespräch mit Engelbert Lütke Daldrup, dem Staatssekretär für Bauen und Wohnen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, informierte sich Irene Köhne über den aktuellen Stand der städtebaulichen Planungen zum Gelände der ehemaligen „Parks Range“ in Lichterfelde Süd. Daldrup umriss dabei die von Seiten der Senatsverwaltung bestehenden Vorgaben für die städtebauliche Entwicklung. Die Punkte im Einzelnen sind dabei:



  • Gebaut werden sollen 2500 Wohneinheiten, davon 50% als Eigentumsobjekte und 50% als Mietobjekte

  • Nach dem Entwurf der Architekten „Casanova + Hernandez“ entstehen sechs zehngeschossige Gebäude südlich der Réaumurstraße, daneben sechsgeschossige und vor allem viergeschossige Gebäude, Reihen- und Doppelhäuser

  • Die bebaute Fläche wird im Endeffekt – abzüglich von Grunzügen – ein Ausmaß von weniger als 39 Hektar haben und damit mit den aktuellen Vorgaben des Flächennutzungsplans vereinbar sein

  • Die zu schützende Grünfläche im Zentrum („grüne Mitte“) soll auf jeden Fall im Flächennutzungsplan abgesichert werden, eventuell auch im Landschaftsplan

  • Es wird einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor geben; auch wenn die Gesamtplanung in mehrere einzelne Bebauungspläne unterteilt wird, werden diese vertraglich immer mit diesem einen städtebaulichen Vetrag verknüpft sein

  • Von den 2500 Wohneinheiten sollen 500 Wohnungen (d.h. 20%) unter einer Förderrichtlinie des sozialen Wohnungsbau errichtet werden, dabei gleichmäßig verteilt über das Neubaugebiet und mit Mieten von ca. 6,50 €/m² (aufgrund einer energieeffizienten Bauweise ist dabei mit zusätzlichen Nebenkosten von ca. 2,00 €/m² zu rechnen)

  • Am Ostausgang des S-Bahnhofes Lichterfelde Süd soll südlich ein Nahversorgungszentrum entstehen

  • Das Neubaugebiet soll autoarm gestaltet werden, mit einem PKW-Stellplatz-Planungsziel von 0,7 PKW/Wohneinheit

  • Die Verkehrsführung von und zum Neubaugebiet ist aktuell noch ungeklärt

  • Die Buslinien, die momentan am S-Bahnhof Lichterfelde Süd/Ostseite enden, sollen westlich und östlich in das Neubaugebiet hineingeführt werden

  • Im Entwurf ist eine Schule mit Sportflächen parallel zur Bahntrasse geplant. Ob diese Planung zu tragen kommt oder stattdessen weitere Wohngebäude an der Stelle der Schule entstehen, wird der Bezirk in Abstimmung mit der Bildungsverwaltung auf Landesebene zu klären haben

Irene Köhne bedankte sich bei Staatssekretär Daldrup für die Ausführungen und brachte ihre Bedenken mit Blick auf die zukünftige Sozialstruktur in Lichterfelde Süd vor. Mit Blick auf die Schulsituation müsse vor allem darauf geachtet werden, dass keine Segregationstendenzen entstehen und die Kinder und Jugendlichen der Thermometersiedlung gemeinsam mit denen des Neubaugebietes lernen.

 
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