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Mein Praktikum bei Irene Köhne - Ein Erfahrungsbericht von Karl Howeyhe

Als Student der Geographischen Wissenschaften (Freie Universität Berlin - Geocampus Lankwitz) habe ich im Zuge meiner Suche nach einem Praktikum explizit im Bereich der Stadtentwicklung beworben. Da ich selbst als "nicht-aktives" SPD-Mitglied eigentlich jedoch schon immer etwas genauer hinter die politischen Bühnen schauen wollte, beschloss ich kurzer Hand der SPD-Abgeordneten Irene Köhne eine Bewerbung für mein 10-wöchiges Praktikum zuzusenden.

 

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Tatsächlich ermöglichte Frau Köhne mir, die für die SPD den Bezirk Steglitz-Zehlendorf im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt, unter der Betreuung von Frau Julia Holtz, ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin, ein Praktikum bei ihr durchzuführen. Auf diesem Wege wurde es mir nun möglich, spezifische Fachausschüssen (Ausschuss für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Verbraucherschutz und Stadtentwicklung & Umwelt) als auch dem Hauptausschuss beizuwohnen.
Zusätzlich zu diesem Büro im Berliner Abgeordnetenhaus hatte Frau Köhne am 8. März diesen Jahres ein gemeinsames Wahlkreisbüro mit der Abgeordneten Dr. Ina Czyborra in der Onkel-Tom-Straße eröffnet, welches sich beide Parlamentarierinnen teilen. Dort konnte ich alle vier Wochen dem Arbeitskreis "Lebenswerte Stadt" beiwohnen, der über die aktuellsten Anliegen bezgl. neueste Entwicklungen informiert. Des Weiteren habe ich durch zahlreiche Veranstaltungshinweise von Seiten von Frau Köhne und meiner Betreuerin an diversen Fachausschüssen, Veranstaltungen und Arbeitskreiszusammenkünften teilgenommen, welche sowohl von der SPD, dem Berliner Parlament, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als auch durch das örtliche Wahlkreisbüro in Steglitz-Zehlendorf ausgerichtet wurden.

Die Arbeitszeit als Praktikant im Abgeordnetenhaus von Berlin und im speziellen bei einer Parlamentarierin ist meist als sehr flexibel anzusehen. Während des gesamten Praktikums erhielt ich einen tiefgreifenden Einblick in die Funktionsweise des Berliner Parlamentes, sowie in die täglichen/wöchentlichen Arbeitsabläufe der SPD-Fraktion und diversen, nach Fachbereichen fragmentierten Ausschüssen, die durch jeweilige externe Experten als ReferentInnen in der Thematik unterstützt wurden.

Schon zu Beginn meines Praktikums hatte ich mich mit dem Gedanken befasst, ob und wie ich mein anvisiertes Thema der Bachelorarbeit - die Beziehungen zwischen Wohnungsbaugenossenschaften und der Wohnungsbaupolitik des Berliner Senates - würde unterbringen können. Dies vor allem vor dem Hintergrund der sich zunehmend verschärfenden wohnungspolitischen Lage in der Bundeshauptstadt. Im Laufe meiner Zeit bei Frau Köhne wurde daher mehrfach dieser Zielansatz durch eine Vielzahl von Informationen, Neuigkeiten und Unterhaltungen weiterentwickelt. Eine weitere Idee für meine Bachelorarbeitsfrage erhielt ich ebenso bei einer Kreisvorstandssitzung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) des Bezirks Steglitz. So habe ich mit Hilfe meiner Ansprechpartner im Praktikum mehr als 5 potentielle Interviewpartner (Genossenschaftsforum e.V., "Runder Tisch Zehlendorf", Quartiermanagement Berlin, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Wohnungsbaugenossenschaft "Bremer Höhe e.G." und Irene Köhne) für meine Abschlussarbeit ausfindig gemacht, um ein größtmögliches Spektrum für mein Themengebiet detaillierter umreißen zu können.

Aus meiner Sicht eines Geographie-/Politikwissenschaftlers war es sehr interessant, die Aspekte, welche letztendlich in die einzelnen Themengebiete/Planungsentscheidungen sowohl auf der Bezirksebene als auch der Landesebene Einzug gefunden haben, näher kennenzulernen. Bis es nämlich zu Entscheidungen kommt, müssen meist umfangreiche und mehrdimensionale Arbeitsschritte mit den vielfältigsten Interessen/Beteiligungsstufen miteinander abgestimmt werden.
Dies alles "live" mitbekommen zu dürfen, war für meinen zukünftigen Werdegang sehr lehrreich und wird sicherlich mein Handeln noch weiter bestärken.

 
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